inclusio Stiftung Halle
Laufend

Mülllos

Nicht nur in Halle ist der Wildmüll und seine Entstehung zu einem Problem geworden, welches sich wie ein Flächenbrand ausbreitet und mehr beachtet werden muss.
Es bedarf sowohl bildungsspezifische Interventionen und holistische Präventionen, ebenso wie ordentliche Recycling-Strategien. Es bedarf Interesse an der Natur, am Menschen, an Gesundheit, an Pädagogik und an Bildung, für eine saubere und lebenswerte Zukunft für uns und unserer eigenen und anderer Nächsten. Was eigentlich nichts Besonderes sein sollte, ist in der derzeitigen Zivilisationskrise ein überaus notwendig anzusprechendes Thema. Wenn bedacht wird, dass Kinder von Geburt an in eine Welt geboren werden, deren Straßen voller Müll besteht und deren soziale Umwelt ihren Müll auf diese schmeißt, dann wird es wohl nicht besser werden. Daher bedarf es (nicht nur) an dieser Stelle Bildungsangebote und pädagogische Arbeit, um das Bewusstsein der Menschen dahingehend zu fördern. An anderer Stelle braucht es Initiativen und Projekte, um die Entstehung und Ausbreitung zu verhindern. Und an ganz anderer Stelle ist es unumgänglich eine Wiederverwendung zu gewährleisten, nicht nur um Nachhaltigkeit, sondern auch die Wirtschaft zu fördern. Wie viel Müll wird heutzutage einfach nur verbrannt, anstatt ihn weiter in Umlauf zu halten. Die Reste werden dann wiederum vergraben oder exportiert. Schon allein anfallender elektronischer Schrott, der in vielen Fällen sogar noch komplett nutzbar ist, könnte zu 100% weiterverarbeitet werden. Und anstatt teure Materialien oder billigen Schrott zu importieren, könnten diese in Deutschland einen weiteren Zyklus in ihrem Lebensweg erhalten. Außerdem werden dadurch die Emissionswerte deutlich gesenkt, da anfallender „Müll“ in Deutschland weder rausgeschifft, noch reingeflogen wird. Weiterhin wird Kriminalität vorgebeugt, da Lobbyismus und andere mafiöse Strukturen nicht weiter daran verdienen können.

Was ist „Müll“?

„Müll“ gibt’s nicht! Alles kann (könnte) auf eine andere Weise wiederverwendet werden, wenn wir uns dem annehmen und das ganze mit Gewinn an vielen Möglichkeiten, statt Verzicht auf Luxus assoziieren. Metall kann wieder eingeschmolzen werden, Plastik kann wieder zu Pellets verarbeitet werden, Papierfasern, Glas, … Warum fällt dann so viel Restmüll an? Wieso ist die Müllabgabe kostenpflichtig? Wie kann es sein, dass so viel Müll im Überall liegt?

Was ist möglich?

  • Unternehmen, die sich den anfallenden Resten annehmen und ihn verwerten
  • Ein besseres Wiederverwertungssystem bei den Annahmestellen
  • Bildungs- und Aufklärungsprojekte, um das Bewusstsein dafür zu öffnen
  • Eine digitale Plattform zum anonymen angeben von Müllstellen
  • Prävention an heiklen Stellen.

Derzeit geplant und laufend

  • Benutzerfreundliche und zeitgemäße, öffentliche Weboberfläche mit interaktiver Karte zur Angabe und Dokumentation von Schand- und Schadflecken zur Weiterleitung an die Stadt
  • Initiativen zur Reduktion und Prävention von Entstehung genannter Stellen
  • Projekte zur Optimierung bestehender und Aufbau weiterer Strukturen